Roseanne Poster

„Die Conners“ in den USA gestartet! Roseanne tot – Quoten hoch


Kristina Kielblock  

ABC war offen dafür, „Roseanne“ fortzusetzen, nur ohne Roseanne Barr musste es sein. Die neue Serie ist in den USA gestartet, jetzt wissen alle, wie die Hauptdarstellerin ihr Ende fand und mit den Conners kann es weitergehen.

Ist es fair, wenn 200 Menschen ihren Job verlieren, weil die Hauptdarstellerin rassistische Entgleisungen im Twitter-Rausch verbreitet? ABC war sofort verhandlungsbereit, die Sitcom weiterzuführen, aber Roseanne Barr, Co-Erfinderin der Serie, sollte weder kreativ involviert sein, noch finanziellen Profit aus der Fortsetzung ziehen.

Roseanne Barr nicht zufrieden mit ihrem Serientod

Am 16.10.2018 ist die Serie in ihrer neuen Formation in den USA gestartet und konnte mit 10,6 Millionen Zuschauern ziemlich genau da landen, wo das Finale mit ebenfalls 10,6 Millionen Zuschauern, aufgehört hatte.

Die Begeisterung ist also auch ohne Roseanne ungebrochen. Das Publikum wurde dann informiert, wie diese aus dem Leben schied: Sie nahm eine Überdosis Opioid und starb den Drogentod. Bereits in der Staffel zuvor wurde Roseannes Konsumverhalten thematisiert, weil sie Medikamente bunkerte.

Für Roseanne Barr ist dieser Abschied zu düster und es machte sie wohl wütend, wie die Verantwortlichen sie aus der Produktion geschrieben haben. Darauf deutet ihr Twitter-Post zumindest ganz klar hin.

„Die Conners“: Rechtliche Probleme beim Spin-off geklärt

Die Sitcom ist von Matt Williams entwickelt worden, aber auf der Grundlage eines Charakters, den Roseanne Barr erschaffen hat. Wie Quellen dem Hollywood Reporter berichtet haben, behält der TV-Star die Rechte an dem Charakter Roseanne Conner und allen weiteren Spin-Offs oder Reboots, die auf der Originalserie basieren.

Sie wird aber an der kommenden Serie „Die Conners“ in keinster Weise beteiligt sein. Dazu gab sie selbst die Einwilligung und erklärte, dass sie die Umstände bereue, die ihre Streichung in der Serie bewirkt haben und allen Beteiligen für das neue Projekt das Beste wünsche. Obschon sie weder kreativ noch finanziell an „Die Conners“ beteiligt ist, wird sie bei der neuen Sitcom als ausführende Produzentin aufgeführt werden.

Wie soll es weitergehen?

John Goodman, Laurie Metcalf, Sara Gilbert, Lecy Goranson und Michael Fishman sind beim Spin-Off mit dabei. Die Serie wird den Sendeplatz von „Roseanne“ im US-amerikanischen TV übernehmen. „Roseanne“ sollte eigentlich im Herbst 2018 mit der elften Staffel ins Programm zurückkehren.

Auch das Team hinter der Kamera bleibt für „Die Conners“ so erhalten, wie es für die 11. Staffel geplant war, inklusive der Showrunner Bruce Helford, Sara Gilbert, dave Caplan, Bruce Rasmussen und Tony Hernandez.

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Sara Gilbert hatte schon früh ein Spin-off gepitcht, in dem sie die Hauptrolle spielt. Eine alleinerziehende Mutter eignet sich hervorragend als Mittelpunkt für die Erzählung über Probleme der geplagten Arbeiterklasse. Wie genau das Spin-off arrangiert wird, ist aber noch unbekannt. Es soll sich der Familie Conner widmen, die nach einer plötzlichen Wendung der Geschehnisse, dem alltäglichen Kampf des Lebens in Lanford so begegnen müssen wie nie zuvor.

Großer finanzieller Verlust durch Spin-off abgewendet

Wie Quellen behaupten, hätte ABC allein 60 Millionen Dollar an Werbeeinnahmen verloren, wenn sich für den vorgesehenen Sendeplatz der elften Staffel kein adäquater Ersatz gefunden hätte. Die Vereinbarung mit Roseanne Barr hilft also nicht nur den Schauspielern und Mitarbeitern der Sitcom, sondern bewahrt auch den Sender vor einem großen finanziellen Verlust.

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